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Angst vor dem Tod

Angst vor dem Tod
Foto: Fotolia Olly

Angst ist eine ursprüngliche und völlige normale Emotion des Menschen. Es ist ein naturgegebnes Grundgefühl, das den Menschen instinktiv vor Gefahren schützt. Ängste schützen ihn nicht nur vor
dem eigenen Handeln, sondern auch in bedrohlichen Situationen mit anderen Lebewesen. Ein typisches Verhalten ist beispielsweise das Zurücktreten oder Fliehen beim Aufeinandertreffen mit
gefährlichen Tieren, hier entstehen durch Urängste instinktive Verhaltensweisen. Sinn und Zweck
der Angst ist, ihn vor Verletzungen aber auch vor dem Tod zu schützen. So hält die Angst vor dem
Tod den Menschen vor waghalsigen Unternehmungen ab. Angst ist in erster Linie also erst einmal ein wichtiges Gefühl, dass das Überleben sichert. Die natürlichen Ängste sind demnach feste
Bestandteile der Evolution, die in der Vergangenheit sicher oft zwischen Leben und Töten
entschieden haben. Im Gegensatz zu Angststörungen ist die normale Angst jedoch nicht erlernt, der Mensch wird mit ihr geboren.

Die Angst vor dem Tod kann den Alltag eines Menschen schwer beeinflussen.

Neben dem Urinstinkt, der als Schutzfaktor bezeichnet werden kann, sind Ängste oft erlernt. Schon das Kleinkind lernt von der Mutter, dass es bestimmte Verhaltensweisen unterlassen soll. Mit Sätzen wie „Das macht Aua!“ oder „Du könntest von einem Auto überfahren werden.“ werden erste Ängste geschürt. In der Regel wird im Kleinkindalter noch nicht vom Sterben gesprochen. Oft sind es die Eltern und insbesondere auch die Großeltern, die tiefgreifende Ängste schüren. Mit dem Alter der Senioren wächst die eigene Angst vor Unfällen, gleichzeitig treibt die Sorge um das Enkelkind die häufig überspitzten Ängste voran. Hier findet sich für Betroffene mit der Angst vor dem Tod häufig die Wurzel ihres Problems.

Doch mit zunehmendem Alter der Kindheit kommt mit den Befürchtungen auch der Tod ins Spiel. So
kennt jeder das typische Zeichen an Bahnanlagen „Vorsicht Lebensgefahr“. Auch wenn solche Maßnahmen fraglos ihre Berechtigung haben, sind sie dennoch Teil der erlernten Angst. Angelernte Ängste
beeinflussen in jedem Fall die eigenen Verhaltensweisen. Menschen, die als Kind unfreiwillig ins
Wasser gefallen sind, meiden später das Schwimmbad. Wer immer wieder gehört hat, dass es im Regenwald sehr gefährlich ist, wird niemals dorthin reisen und einen Platz auf der sicheren
Hotelliege bevorzugen. Durch bestimmte Gedankenmuster entwickeln sich im Laufe der Zeit Verhaltensweisen, die sich zur Angststörung entwickeln können. Auch die religiös geprägte Angst
vor dem Tod ist bekannt und prägt den Menschen in seinem Auftreten.

So wird der Tod heute immer mehr verdrängt.

Gleichzeitig ist der Tod als natürlicher Bestandteil des Lebens in der modernen Gesellschaft in den Hintergrund gerückt. Menschen versterben heute in Krankenhäuser oder Pflegeheimen, anonym und fern
von Familie und Freunden. Somit verschwindet der Tod aus dem sichtbaren Blickwinkel des Alltags. Die
innere Auseinandersetzung mit dem Sterben entfällt und die eigene Sterblichkeit wird nicht mehr wahrgenommen. Umso schlimmer empfinden Menschen plötzlich den Gedanken an den eigenen Tod. Dass das Leben mit einem Schlag vorbei sein könnte ist in der Tat kein angenehmer Gedanke – und doch müssen

wir uns damit auseinandersetzen. Nur so können wir die Angst vor dem Tod überwinden. Jeden Tag bewusst zu leben, ja selbst die kleinen Momente im Alltag zu schätzen, so wird das Dasein wieder lebenswert. Es benötigt viel Kraft, um sich von dieser tief sitzenden Angst zu lösen.

Die Angst vor dem Tod ist heute besonders groß in Bezug auf unheilbare Krankheiten. Menschen entwickeln hier im Laufe von Jahren eine vorerst normale Angst, die mit schweren Diagnosen aus dem Freundes- oder Familienkreis geschürt werden. Viele Menschen haben Betroffene mit Krebsleiden erlebt und gesehen, wie sie in jungen Jahren nach schwerem Kampf verstarben. Die Angst selbst zu erkranken ist im ersten Moment noch nachvollziehbar und verständlich. Problematischer wird es, wenn sich daraus eine Angststörung entwickelt, die in den Charakter des Menschen eingreift und ihm die Lebensfreude nimmt. Mit der fehlenden Lebensfreude nimmt auch die allgemeine Lebensqualität ab. Vieles, war vorher gedanklich relativ war, wird nun in negative Gedankenmuster gehüllt.

Auch ein Unfall mit Todesfolge kann die tiefe Angst vor dem Tod schüren. Durch die riesige Medienlandschaft haben wir heute oft das Gefühl, es geschehen täglich schwere Unfälle. Eine Katastrophe auf einem Kreuzfahrtschiff oder Flugzeugabstürze verstärken die Angst vor dem Tod nur umso mehr. Deshalb ist es wichtig, solche Ängste in effektiven Sitzungen schnell zu bearbeiten.
Während es jahrelange Therapiesitzungen benötigt um überhaupt zur Ursache zu kommen, ist es dank Hypnose möglich, neue Gedankenmuster zu erlernen, die diese tief sitzende Angst vor dem Tod nehmen. Hypnose wirkt dank einer lösungsorientierten Kurzzeit-Methode, bei der Menschen nur wenige Sitzungen benötigen, um wieder zu emotionaler Freiheit zu gelangen.

Mit freien Gedanken ohne Angst durch den Alltag.

Statt nach den Sternen zu greifen und sich nach einem endlos glücklichen Lebens zu sehen, ist es weitaus effektiver, den Geist zu bearbeiten. Hypnose arbeitet mit positiven Affirmationen, die ein neues Gedankenmuster bereitstellen. Ängste können mit Hypnose vor allem zeitnah wieder aufgelöst werden. Als weiterführende Methode wird bei einigen Betroffenen auch die wingwave® Methode genutzt. Sie bringt erstaunliche Ergebnisse hervor. Häufen spüren Menschen bereits nach nur zwei bis drei Sitzungen die positiven Veränderungen.

wing-wave® ermöglicht eine Reduktion von Stress und Angst, und stellt somit die innere Balance wieder her. Innerhalb des persönliches Coaching werden positive Emotionen hergestellt, die negative Gedanken ablösen. Die Angst vor dem Tod lässt sich auf das Minimum eines normalen Levels reduzieren. Wingwave® ist insbesondere aufgrund seines Kurzzeit-Konzepts bekannt, das in seiner Wirkungsweise bereits erforscht wurde. Die Ergebnisse zeigen, dass diese Kombination aus Hypnose & wingwave bei einzelnen Personen schon nach zwei Stunden wirksam ist. Dieses Erfolgskonzept hat in der Vergangenheit bereits vielen Menschen geholfen, ihre Ängste nachhaltig abzubauen.

Wenn Traumata das Leben beeinflussen.

Eine andere Methode, die insbesondere bei traumatischen Erlebnissen angewendet wird, ist EMDR. Hierbei handelt es sich um Eye Movement Desensitization and Reprocessing, übersetzt auch als die Desensibilisierung und gleichzeitige Verarbeitung durch Augenbewegung bekannt. Seit der Entwicklung

von EMDR in den 80er Jahren ist die Wirksamkeit durch wissenschaftliche Studien belegt worden. Aufgrund dessen wurde diese Methode auch als Psychotherapiemethode in Deutschland anerkannt. Traumatische Erlebnisse verändern das Leben nachhaltig. Als beteiligte Person an einem Unfall kann ein solcher ein tiefes Trauma hervorrufen, dem die Angst vor dem Tod folgt und den Lebensalltag beeinträchtigt. Bei Menschen mit einem Trauma ist die EMDR-Methode empfehlenswert. Sie hilft dem Menschen, seine Ängste effektiv abzubauen. Mit positiven Gedanken entsteht eine neue Lebensqualität, die von Lachen und Freude geprägt ist.
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